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Wer weiß, der Weiß

Reife Weiße 
auf dem Prüfstand 

Nachbericht wer_weiß

 

Finesse statt Firne: Weiße Fahne bei der Reifeprüfung

Lagerpotential heimischer Weißweine im Experten-Tasting bis Jahrgang 1969


Der richtige Zeitpunkt, einen Wein in der Gastronomie zu öffnen, hängt von vielen Faktoren ab. Jahrgangstiefe ist schließlich ein Produkt aus Verfügbarkeit, Fachwissen, Budget und nicht zuletzt Lagerfläche. Insofern haben es die Spezialisten bei Del Fabro seit langem unternommen, optimal trinkbare Weine aus allen heimischen Anbauregionen zur Verfügung zu stellen. Dass sich jenseits der Primärfrucht ganz neue Geschmackswelten öffnen, ließ sich beim großen Tasting "Wer weiß, der Weiß" erleben. Im Hotel Savoyen am Rennweg hatten nämlich die Praktiker das Wort.


Dem Vorurteil, steirische Weine stünden für Leichtigkeit und Frische, trat als erster Armin Tement gegenüber mit einem Lagenvergleich dreier aromatischer Sorten aus dem Jahrgang 2011 bzw. „am Beginn der Trinkreife". Der Winzer, dessen Weingut Füllungen bis ins Jahr 2000 zurück anbietet, will damit vor allem Konsumenten die Möglichkeit geben, das Aromenspektrum gereifter Weißer auszuloten: „Viele haben ja auch keine Erfahrung, wie das wirklich schmeckt".

 

Generell reifen Österreichs Weine sehr gut, „einige Sorten sind prädestiniert dafür, dazu gehört der Riesling", brach „Vinaria"-Chefredakteur Peter Schleimer eine Lanze für „reife Weine". Die Proben, allesamt aus heißen Jahrgängen - 2011, 2009 und 2006 - zeigten wie filigran der Riesling mit etwas Flaschenreife wird.

 

15 Kandidaten und alle bestanden!


Dass auch in der Gastronomie ein Umdenken einsetzt, unterstrich "Kussmaul"-Chef Mario Bernatovic: „Zu unserer Küche passen junge Weine nicht so wahnsinnig gut". In der Regel ist am Spittelberg nur der Hauswein jünger als Jahrgang 2012. Gemeinsam mit Sommeliere Verena Schneiderversuchte er, die vielen Vorurteile speziell reifen Weißweinen gegenüber zu zerstreuen.

 

Dr. Josef Schuller MW schloss die Runde der 15 gereiften Weine nicht nur mit dem Flight der „Legenden" (darunter ein Grüner Veltliner 1969 der Domäne Wachau) ab. Österreichs erster Master of Wine (MW) und Leiter der Weinakademie Rust hatte auch einen Appell an alle Weinfreunde: „Es liegt an uns, hinauszugehen und die Kunde von den reifen Weinen nach außen zu tragen".

 



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